Home » Sprachentwicklung » Sprachentwicklung & förderndes Verhalten

AlterNormale“ Sprachentwicklung Gestörte Sprachentwicklung Sprachförderndes Verhalten
0- 10. Monat
  • das Kind reagiert auf Geräusche, es bewegt den Kopf in Richtung Schallquelle
  • schreien, gurren, lallen, Kettenbildung (..ga-ga“)
  • das Kind nimmt keinen Blickkontakt auf
  • das Kind reagiert nicht auf Geräusche
  • das Kind verstummt, besonders ab dem 6. Monat
  • das Kind kann keine Laute bilden
  • sprechen Sie mit Ihrem Baby ruhig und freundlich
  • spielen, singen und lachen Sie mit ihm
  • erzählen Sie ihm in einfachen Sätzen, was Sie gerade tun
  • benennen Sie Geräusche, Menschen und Dinge in seiner Umgebung
10.- 18. Monat
  • es werden Gebärden (..bitte-bitte“), Silben und Laute nachgeahmt
  • das Kind reagiert auf seinen Namen
  • es versteht Aufforderungen, kann bestimmte Gegenstände benennen (10 Wörter) und zeigen( .. Mama“, .. Papa“, .. nein“)
  • ausbleibende Sprachentwicklung
  • das Kind beschränkt sich immer auf dieselbe Silbe oder Lautfolge
  • es versteht keine Aufforderungen
  • das Kind versucht nur mit Mimik und Gestik zu kommunizieren
  • wecken Sie bei Ihrem Kind die Freude zur Kommunikation
  • fördern Sie jede Art der Verständigung (Lachen, Schauen)
  • geben Sie Ihrem Kind Zeit zu antwort en
  • einfache Lieder und Reime bereiten Freude
ab 18. Monat
  • das Kind versteht einfache Sätze
  • das Kind erkennt Alltagsgeräusche
  • das Kind benennt bekannte Dinge (der Wortschatz wächst auf 30-50 Wörter)
  • Übergang von Ein- zu Zwei-Wort-Sätzen
  • Gebrauch weniger unverständlicher Lautverbindungen
  • weniger als 10 sinnbezogene Wörter
  • die Sprache verschlechtert sich, entwickelt sich nicht weiter oder das Kind hört auf zu sprechen
  • sprechen Sie in einfachen Sätzen mit Ihrem Kind und nicht in der Babysprache
  • schauen sie gemeinsam geeignete Bücher an
  • spielen und singen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind
ab 24. Monat
  • das Kind versteht längere Sätze und Aufforderungen (z.B. zeigt Körperteile)
  • es sagt seinen Namen und verwendet mehr als 50 Wörter
  • es bildet Zwei- bis Drei-Wort-Sätze
  • es kann Wörter mit m,b,p,d,f,l,n,t,w sprechen
  • das Kind spricht meist unverständlich
  • außer .. Mama“ und .. Papa“ spricht es nur wenige Worte
  • keine Ansätze über Zwei-Wort-Sätze hinaus
  • sie haben das Gefühl, dass das Kind Sie nicht versteht
  • erweitern Sie den Wortschatz Ihres Kindes, indem Sie immer wieder neue Begriffe anbieten
  • wiederholen Sie in einem umformulierten Satz das, was Ihr Kind sagen wollte, korrekt
  • lassen Sie Ihr Kind nicht ständig nachsprechen
ab 36. Monat
  • das Kind hört beim Vorlesen zu
  • es versteht kleine Geschichten
  • es beantwortet erste Fragen
  • das Kind bildet Mehrwort-Sätze und stellt selbst Fragen
  • das Kind verwendet „ich“
  • das Kind spricht für Fremde unverständlich
  • das Kind kann noch nicht die Mehrzahl bilden
  • das Kind bildet keine einfachen Sätze
  • das Kind benutzt wenige Tätigkeitswörter, keine Artikel oder Eigenschaftswörter
  • hören Sie Ihrem Kind aufmerksam zu
  • helfen Sie ihm so, seine Gedanken und Gefühle zu ordnen und auszudrücken
  • ermutigen Sie es Daumen und Nuckel aufzugeben
ab 48. Monat
  • das Kind beteiligt sich an alltäglichen Gesprächen und bildet Sätze wie Erwachsene
  • das Kind kann Situationen beschreiben und von Dingen sprechen, die es nicht sieht
  • es kann einzelne Begriffe einem Oberbegriff zuordnen (z.B. Obst)
  • alle Laute und -Verbindungen werden korrekt gebildet
  • dem Kind fällt es schwer, Sätze zu bilden
  • es macht viele grammatikalische Fehler
  • es spricht nicht immer verständlich (überhastetes oder verwaschenes Sprechen)
  • das Kind kann einzelne Laute oder -Verbindungen nicht bilden oder ersetzt diese, wie z.B.: Hot-Rot, Ssule-Schule, grei-drei, Trotodii-Krokodil, Kaktor-Traktor, Kirche-Tirche)
  • es wiederholt oder dehnt Laute bzw. Silben, z.B.: T-TTür, Be-Be-Banane, Rrrrrr … oller, Fa-Fa-Fahrrad)
  • lesen Sie Geschichten vor
  • erzählen Sie abwechselnd darüber
  • malen, basteln und spielen Sie gemeinsam
  • beschränken Sie Fernsehen, Computer und andere technische Spiele zeitlich (max. 1 Stunde täglich)
  • interessieren Sie sich für deren Inhalt, ob er altersgerecht ist